ZUM LEBEN VERURTEILT (2002)

52min   |   Ungarisch, Deutsch   |   Regie: Peter Dommaschk   |   Drehbuch: Peter Dommaschk  |   Produktion: Peter Reichenbach (C-FILMS AG)   |   Koproduktion: Peter Dommaschk, SRF, MDR, WDR, ARTE

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Basierend auf dem Buch „Zum Leben verurteilt“ von Attila Komaromi, beleuchtet der Dokumentarfilm die Zeit des GULAG zwischen 1944 und 1956. Nach dem Zusammenbruch des Hitlerregimes, deportierte die Sowjetunion Hunderttausende junger Menschen aus den befreiten Ländern nach Sibirien – angeklagt wegen angeblichem konterrevolutionären Agierens. Sie waren kostenlose Arbeitskräfte, um den Vielvölkerstaat aufzubauen. Die zu 10 bis 25 Jahren Arbeitslager Verurteilten wurden unter unmenschlichen Verhältnissen tagtäglich zu harter Arbeit gezwungen. Die meisten überlebten die Torturen nicht.

Der Film porträtiert Lebensschicksale einiger Überlebender, welche exemplarisch für Hunderttausende stehen, deren Leiden unermesslich war und für alle unauslöschlich bleibt.