CHILD OF THE EARTH

SYNOPSIS                    

"CHILD OF THE EARTH" ist ein Kurzdokumentarfilm, in welchem ein innovatives Pilotprojekt einer Childrens Hospice in Los Angeles begleitet wird. ["Hospice" ist ein medizinischer Service in den USA mit dem Ziel, sterbenden Patienten einen möglichst humanen Tod in ihrem eigenen Haus zu ermöglichen.]

Wir folgen einem Care Team von TrinityKids Care Hospice auf einem Patientenbesuch und werden Zeuge, wie einem Kind, das an einer terminalen Krankheit leidet, eine Reise ins Weltall zur internationalen Raumstation mittels neuester Virtual Reality Technologie ermöglicht wird.

 

Die Technologie erlaubt es dem Kind, seinen Körper quasi zu verlassen und losgelöst von der irdischen Realität im Weltall frei zu schweben. Wie von Astronauten immer wieder berichtet, löst so eine Situation unerwartete Reaktionen und Gedankengänge aus. Der sogenannte "Overview-Effekt" stellt sich ein, in welchem ein transzendentales Gefühl der Verbundenheit mit der Erde und der gesamten Erdgeschichte aufkommt. Der Computersimulation gelingt es, diesen Overview-Effekt zu einem gewissen Grad auszulösen, vor allem bei einem jungen Patienten, der sich wegen seiner Krankheit mit den ultimativen Sinnfragen um Leben, Tod und was danach übrig bleibt, bereits intensiv auseinandergesetzt hat.

 

Der Dokumentarfilm soll die Brücke schlagen zu den philosophischen Gedanken des Astronomen und Kosmologen Carl Sagan. Wie Sagan in verschiedenen Schriften (und viel eloquenter, als in dieser kurzen Synopsis) gesagt hat, ist die Erde der Menschheit einziges, fragiles Zuhause. Alles, was wir kennen, alles was je geschehen ist in der gesamten Geschichte der Menschheit, hat sich hier bei uns auf diesem Planeten abgespielt. Nachdem man sich der Zerbrechlichkeit und der relativ zum Kosmos verschwindenden Signifikanz der Erde bewusst geworden ist, stellt sich die Frage nach der Bedeutung eines individuellen Lebens.

Solche existentiellen Fragen kommen unweigerlich ins Spiel beim Betrachten unseres Planeten von aussen, speziell zu einem Zeitpunkt, wo ein menschliches Dasein an der Schwelle zum Erlöschen steht. Wozu sind wir überhaupt hier? Gibt es für uns alle einen Platz innerhalb des grossen, kosmischen Plans?

 

Im Nexus zwischen Realität, Simulation und Virtualität stösst der Dokumentarfilm auf solche Fragen, die sich kaum beantworten lassen, und was der Kurzdokumentarfilm auch nicht zu versuchen wagt. Es werden keine schlüssigen Antworten erwartet, sondern ein für jeden Zuschauer individuell interpretierbares Gefühl vermittelt, dem Overview-Effekt nicht unähnlich, in welchem ein Eindruck einer Ruhe, eines kosmischen Friedens aufkommen soll. Sagan sagt, wir alle bestehen aus "Star-stuff". Der Kosmos und wir selber sind alle aus dem gleichen Material geschaffen. Alle stammen wir von ihm ab, und sind zugleich: das Star Child.

Der Film beobachtet ein Kind, das seinem eigenen Tod langsam aber unweigerlich entgegen schwebt. Auf dieser Reise in die Tiefe des (virtuellen) Weltalls bekommen die Gedanken Carl Sagans eine philosophische Deutungsweise und bieten uns für unsere eigene Reise ins Ungewisse vielleicht ein bisschen Halt.

Trailer

Website

 

 

DREHBUCH

CLAUDIO FÄH

ADAM RECHT

REGIE

CLAUDIO FÄH

KAMERA

FLORIAN STADLER

MUSIK

MARCUS TRUMPP

PRODUZENTEN

CLAUDIO FÄH, ANNE WALSER,

ROLAND STEBLER, JEAN DE MEURON

LÄNGE

12 MIN.

PRODUKTION

C-FILMS AG, NIMA PRODUCTIONS

SCREENINGS

22nd FLICKERS: RHODE ISLANDS INTL.

FILM FESTIVAL 2018

 

 

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